Als besonders wichtig erachtet DStV-Präsident Elster auch die Fortentwicklung des digitalen Besteuerungsverfahrens. Der Fokus müsse künftig aber deutlich mehr auf die Interessen der Steuerberater gerichtet werden. Das Projekt „Digitale Steuerverwaltung" verfolgt zwar das richtige Ziel. Viele Betroffene sind aber angesichts der sich inzwischen türmenden bürokratischen Hürden und Haftungsrisiken nicht überzeugt. Mit der E-Bilanz, der elektronischen Steuererklärung, ELStAM oder dem elektronischen Kirchensteuerabzugsverfahren haben sich Jahr um Jahr Fragen und Probleme rund um die elektronische Kommunikation eingeschlichen. Gerade die Medienbrüche erschweren den reibungslosen Kanzleialltag.
Die gleichmäßige Lastenverteilung zwischen Finanzverwaltung und Beraterschaft schwindet im Ergebnis. Elster zu dieser Entwicklung: Die Finanzverwaltung dürfe gerne die Zapfsäulen für Self-Service öffnen. Den Betrieb und die Verantwortung für die Tankstelle dürfe sie aber nicht komplett wegdelegieren.


Als Ausweg aus der schleichenden Überwälzung des Steuervollzugs sieht Elster einen kontinuierlichen Austausch zwischen den Beteiligten. Nur wenn die Finanzverwaltung auf dem Weg zur digitalen Steuerverwaltung einen engen Schulterschluss mit der Beraterschaft sucht und beide Seiten Geduld und Verständnis füreinander aufbringen, kann das IT-Projekt erfolgreich gestemmt werden. DStV-Präsident Elster hebt in diesem Sinne besonders hervor, dass das Bundesministerium der Finanzen inzwischen mit einer ganzen Reihe von Gesprächskreisen sehr zu begrüßende neue Impulse setzt.

 

 

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