Seit 1. Januar 2015 gilt grundsätzlich ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Bei Unterschreitung des Mindestlohns können Arbeitnehmer die Zahlung der Lohndifferenz beim Arbeitgeber einklagen. Außerdem stellt die Unterschreitung eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Bußgeldern geahndet wird.
Arbeitgeber, die Arbeitnehmer in den in § 2a SchwarzArbG genannten Wirtschaftszweigen (z. B. Bau-, Hotel-, Gaststätten-, Speditionsgewerbe) beschäftigen und Arbeitgeber von geringfügig Beschäftigten im Sinne des § 8 SGB IV müssen besondere Aufzeichnungen über Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit führen. Die Aufzeichnungen sind spätestens sieben Tage nach der erbrachten Arbeitsleistung anzufertigen und mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Steuerberaterinnen und Steuerberater, die entsprechende Lohnmandate betreuen, sollten ihre Mandanten ausdrücklich auf die besonderen Aufzeichnungspflichten hinweisen und die erfolgte Information dokumentieren. Durch die Dokumentation kann im Zweifelsfall nachgewiesen werden, dass die Hinweispflicht als Berater erfüllt wurde.

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